Seifeln, Spinnen, Färben, Stricken, Fotographieren, Kochen.....der Tag hat leider nur 24 Stunden

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Seifeln, Spinnen, Färben, Stricken, Fotographieren, Kochen.....der Tag hat leider nur 24 Stunden

Mittwoch, 17. September 2014

Alleinerziehende Mutter oder mal etwas ganz anderes von diesem Blog

Wer mich kennt oder  schon länger mitliest weiß wahrscheinlich, dass neben etlichen anderen Tieren hier auch einige Wellensittiche wohnen.
Laut meines Sohnes die höchste Form des Barfens (Kleintiere zur Futterversorgung der Hunde werden selbst gezüchtet ;O).
Keine Angst die Wellis werden nie verfüttert und normalerweise auch nicht vermehrt.

Normalerweise!

Im letzten Jahr bat mich die Tochter einer verstorbenen Klientin, doch den hinterbliebenen Wellensittichhahn aufzunehmen.
Mecki war schon 10+ und hatte bis auf wenige Wochen immer allein in seinem Käfig gesessen.
Keiner wollte ihn so recht haben und jetzt sollte er bei uns seinen Altersruhesitz bekommen.
Die Vergesellschaftung verlief auch problemlos, dass heißt erst einmal sagte Mecki nichts.
Nach 14 Tagen fiel im dann auf, dass es mehr als eine Sorte Wellis gibt und damit meine ich nicht Grüne, Gelbe, Blaue usw.
Er balzte alles an, was nicht sofort wegflog. Ruhe kam erst in die Voliere, als er sich mit Berta festverbandelte.
So weit so gut!
In diesem Sommer bemerkte ich dann immer wieder Eier auf dem Volierenboden.
Um niemanden in Versuchung zu führen hängen in der Voliere keine Nistkästen.
Nach einiger Zeit fand sich dann die fleißige Henne -Berta-, sie zernagte ein großes Stück Korkrinde in ihrem Nestbautrieb und legte ein Ei nach dem anderen.
Ich entfernte die Eier aber sie setzte sich schließlich mit einem Ei mitten auf dem Boden in die Futterschüssel und Mecki saß brav neben ihr auf dem Rand.
Da wollte ich den Beiden eine Chance geben, zumal die Psittacoseverordnung aufgehoben wurde und die Wellis nicht mehr beringt werden müssen.
Nistkasten besorgt und aufgehängt, Ei umquartiert. Das war keine gute Idee, das warf sie raus und startete von neuem.
Während der Brutzeit, sie hatte noch einmal fünf Eier gelegt, fiel unser Mecki dann plötzlich von der Stange. Alle anderen Wellis waren und sind putzmunter.
Die Weibchen werden von ihren fürsorglichen Herren normalerweise am Nistkasten gefüttert,
das war natürlich nicht mehr möglich.
Nach 2 Tagen hat Berta dann das Nest verlassen und die Eier rausgeworfen.
Aus welchem Grund auch immer zog sie dann in das zweite Nest, das ich aufgehängt hatte und legte
weiter noch einmal fünf Eier.
Wieder erwarten war eins der Eier noch befruchtet und der/die kleine PEPPI schlüpfte.
Ich stand dann schon mit Einmalspritze usw. parat aber sie hat ihren Sprößling ganz allein gefüttert. Zwischendurch habe ich kontrolliert aber der Kropf war immer gut gefüllt und das bereitgestellte Weichfutter hat sie voller Eifer angenommen.

 mit 3,5 Wochen


Das Ei liegt nur zum Größenvergleich daneben.

In den nächsten Tagen wird er aber wahrscheinlich sie den Nistkasten verlassen.



Eine schöne Restwoche




Andrea



 

Dienstag, 16. September 2014

Nach dem Wollfest

ist vor dem Wollfest so heißt es doch, oder?
Ich bin eigentlich dafür bekannt Pflanzenmärkte und "Offene Gartenpforten" zu besuchen, aber wenn endlich einmal solche wolligen Veranstaltungen bei uns im Norden und in erreichbarer Nähe stattfinden muss man doch teilnehmen.
Am 7.09. haben ich mich also mit 4 Gleichgesinnten zugsockenderweise aufgemacht und das Hamburger Wollfest besucht.
Ein überwältigender Rausch von Wolle in allen Farben und Qualitäten, allerdings ein nicht ganz preiswertes Vergnügen. Fünfzehn Euro Eintritt ist schon happig, obwohl der Anblick von
mit gestrickten Leggins schon sehenswert war.

meine Schätze
Eine Woche später ging es dann mit Fahrgemeinschaften


Wunderbares Wetter, ein schönes Gelände, tolle Aussteller ein rundherum schöner Ausflug.
Allerdings kommt Herr Zitron, der dort einen interessanten Vortrag gehalten hat
optisch nicht an Stephen West heran ;O))



und da ich die Nase noch nicht voll habe und noch Urlaubstage geht es nächstes Wochenende zur
dort ist am 21.09. ein Hoffest mit Miniworkshops rund um die Wolle, die man dort natürlich auch käuflich erwerben kann (wenn noch Geld da ist).

Ab 22.09 wird dann konsequent gewollfastet und der Wollberg abgearbeitetstrickt.



eine schöne Woche

 euch allen

Andrea




 

Donnerstag, 4. September 2014

365 Tage hat das Jahr

und wenn ich so weiter im Tücherrausch stricke, habe ich wohl bald für jeden Tag des Jahres ein anderes Tuch.
Gut etwas Luft nach oben ist noch vorhanden, täglicher Wechsel des Outfits ist noch nicht möglich aber ich arbeite daran.
Wie ich früher ohne diese Tücher, Schals, Coowls oder Loops ausgekommen bin, ist mir schleierhaft.
Sie wärmen, schmücken, kaschieren ;O) und sind inzwischen für mich unverzichtbar.
Ich zeige euch mal ein paar meiner neuen "Schmuckstücke"

Im Sommer darf es auch mal Seide sein :O)



 und für den Winter gern etwas größer

Damit ich auch etwas Abwechslung beim Stricken habe, wünschte mein Sohn sich ein paar neue fingerlose Handschuhe, von uns Stulpis genannt.
Er hat sich dafür eine Walnussfärbung auf SoWo bei mir ausgesucht. Ich finde das sieht sehr hübsch aus. Dieses Jahr trägt unser Walnussbaum nicht, aber die Färbung werde ich sicher noch einmal wiederholen.

 Dabei kam leider heraus, dass es schon das dritte Paar Stulpis ist, das der Sohn 
(vom Vater und den großen Schwestern auch gern "Mamas Zuckerjunge" genannt)
von mir bekommen hat.
Der Göga noch keins , das muss geändert werden.
GsD reicht die Wolle für ein zweites Paar und spätestens am Wochenende hat der Ehegemahl auch warme Hände.

 Kommentar des Sprößlings:
"wenn es mit dem Studium nicht klappt, schule ich um und werde Handmodel"




Euch allen eine schöne Restwoche

vielleicht sehen wir uns am Wochenende auf dem Wollfest in Hamburg




Andrea





 

Donnerstag, 31. Juli 2014

Färbereien

Ich habe euch noch gar nicht meine Färbereien gezeigt, das hole ich schnell nach.
Wie meistens wenn ich aus dem vollen schöpfen kann (mit Korb und Schere in den Garten und die reichlich vorhandenen Kräuter und UNWildkräuter ernten) gibt es keine genauen Gewichtsangaben für das Pflanzenmaterial. Ich gebe zu dafür fehlt mir bei reichlich vorhandenem Grünzeug einfach die Lust.
Origanum vulgare und Salvia officinales wurden also reichlich geerntet und in die Färbetöpfe verfrachtet.
 Außerdem habe ich Mahonienbeeren geerntet


und das sind meine Ergebnisse.
Oreganum soll laut Literaturangaben ein Rot ergeben, wahrscheinlich hat das Kraut diese Buch nicht gelesen; bei mir kamen jedenfalls Gelbtöne dabei raus.


 200g BFL/Nylon mit 200g Mahonien
ich würde sagen, es wurde ein zartes schlüpferrosa 
 
 Merinolace mit Origanum oder Salbei teilweise mit Eisensulfit weiterentwickelt


mittig Bananenfasern
 
 BFL/Milchseide mit Salbei

 den obersten Strang find ich besonders schön
naturgraue Südamerik. Wolle mit Salbei

BFL



Die Tour de France ist inzwischen zuende gegangen und leider habe ich nicht das geschafft was ich mir vorgenommen hatte.
Aber mit meiner versponnenen Heidekrautfärbund vom letzten Jahr bin ich sehr zufrieden.


Ein tolles grün (jedenfalls MEIN grün)

Ein Geschenk habe ich auch fertig genadelt.
Das Muster wurde  für eine Spendenaktion für die Familien der Bergleute in Soma auf ravelry zur Verfügung gestellt.

Zitron Filigran 700m/100g

Ich bin ansonsten nicht so der Lace/musterstricker aber das ging richtig flott auf den Nadeln.

Eine schöne Restwoche euch allen





Andrea


 

Mittwoch, 9. Juli 2014

SOMMER

oder wie nennt man dieses Wetter?
Bei uns regnet es gefühlt seit Tagen und wenn es gerade mal nicht regnet, ist es fast unerträglich schwül und drückend. Aber dadurch lassen wir uns doch nicht die Laune verderben.

Den Hochzeitsstress haben wir gut überstanden 

es war eine wunderbarte Feier und jetzt nutzen wir die letzten Urlaubstage zum Ausruhen und für die Dinge, die man schon lange anfangen wollte.

Als erstes wurde am Montag in den Seifensiedetöpfen gerührt.


"DER DUFT DES SOMMERS"

Kokosöl 24%
Schweineschmalz 24%
Pistazienöl 22%
Rapsöl 19 %
Kakaobutter 5%
Rizinusöl 4%
Olivenöl 2%
Seide 5%
gefärbt mit Pompejanischrot 
beduftet mit einer wilden Mischung
ÄÖ Benzoe Siam + Patchouli
PÖ Berrywine, Rhubarb + Waldhimbeere

Ich hatte große Angst vor "Grießbrei" aber es war einwandfrei zu verarbeiten und die Seifenstücke haben so glatt und freiwillig die Formen verlassen, dass war eine Freude.

Gestern roch es dann in meiner Seifen- und Färbeküche wie in einer Hustensaftmanufaktur.


Salbei und Oregano wurden gekocht und heute liefen die ersten Färbeexperimente.

Gesponnen wurde auch, auf Ravelry läuft zeitgleich zur Tour de France die Tour de Fleece und ich habe mir einiges dafür vorgenommen.

Das will ich mindestens schaffen, allerdings nur die gelbe Dahlienfärbung auf meiner neuen Matthesspindel. 
Der grüne Strang ist bereits auf dem Rad und ich finde die Farbe super gut.
Süddeutsche Merino gefärbt mit Heidekraut und Eisensulfat nach Alaunbeize.

 Nach langer Wartezeit im Abstellraum habe ich auch endlich meinen Ashford Webrahmen hervorgeholt aber davon ein anderes Mal.

Ich glaube, ich schalte den Compu erst einmal ab, hier blitzt und donnert es und der Himmel ist dunkelgrau.



Euch allen trotzdem schöne und kreative Tage




Andrea





 
 

Donnerstag, 12. Juni 2014

Etwas Rosa geht immer

und manchmal geht eben auch viel Rosa........

































und ab und zu eben auch als Seife





Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende




Andrea