Seifeln, Spinnen, Färben, Stricken, Fotographieren, Kochen.....der Tag hat leider nur 24 Stunden

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Donnerstag, 17. November 2011

Betreff: Schwestern

Diese mail habe ich gerade von einer lieben Freundin geschickt bekommen. Sie hat recht, wir alle brauchen Freundinnen, Schwestern, Gefährtinnen, Wegbegleiterinnen. Liebe Ingrid, ich freue mich deine "Schwester" sein zu dürfen und im nächsten jahr machen wir wieder einen Frauenausflug und nehmen ein Doppelzimmer *g*!
 
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>>> Es war ein heißer, schwüler Tag. Eine frischverheiratete Frau saß auf
>>> dem Sofa und trank Eistee mit ihrer Mutter, die gerade bei ihr zu Besuch
>war.
>>> Und wie die beiden so über das Leben, die Ehe, über die Pflichten im
>>> Leben und Verantwortung des Erwachsenseins sprachen, schwenkte die
>>> Mutter nachdenklich die Eiswürfels in ihrem Glas hin und her und
>>> schaute ihrer Tochter gerade und ernst in die Augen:
>>>
>>> "Vergiss nie Deine Schwestern", so lautete ihr Ratschlag, während sie
>>> in ihrem Glas die Teeblätter umrührte, so dass sie auf den Boden des
>>> Glases sanken. "Sie werden immer wichtiger, je älter Du wirst.
>>>
>>> Wie sehr Du auch Deinen Mann liebst, egal, wie wichtig Dir einmal
>>> Deine Kinder sein werden, Du wirst immer Schwestern brauchen.
>>>
>>> Unternimm auch jetzt schon immer wieder mal etwas oder verreise
>>> zusammen mit ihnen."
>>>
>>> "Denk daran, dass mit dem Wort 'Schwestern' ALLE Frauen gemeint sind ...
>>>
>>> Deine Freundinnen, Deine Töchter und auch all die anderen Frauen, mit
>>> denen Du verwandt bist. Du wirst andere Frauen brauchen. Denn Frauen
>>> brauchen einander zu allen Zeiten."
>>>
>>> "Welch seltsamen Rat sie mir da gibt!", dachte die junge Frau bei sich.
>>> "Habe ich nicht gerade erst geheiratet? Schließlich befinde ich doch
>>> nun in der Welt der Paare! Himmel, ich bin nun doch eine verheiratete
>>> Frau, erwachsen! Da wird doch mein Mann und die Familie, die wir
>>> gründen werden, wohl ausreichen, um mein Leben sinnvoll zu machen!'
>>>
>>> Aber sie beachtete trotz allem den Rat ihrer Mutter, pflegte den
>>> Kontakt zu ihren Schwestern und schloss auch jedes Jahr neue
>>> Frauenfreundschaften.
>>> Rasch vergingen die Jahre, eines nach dem anderen, und allmählich
>>> begann sie zu verstehen, dass ihre Mutter absolut keinen Unsinn
>>> geredet hatte. Und während die Zeit die Frauen verändert und die
>>> Geheimnisse der Natur auf sie wirken, bleiben Schwestern in ihrem
>>> Leben eine wichtige Stütze.
>>>
>>>
>>>
>>> KURZ GESAGT:
>>>
>>> Die Zeit vergeht. Das Leben nimmt seinen Lauf. Entfernungen trennen
>>> uns voneinander. Kinder werden erwachsen. Jobs kommen und gehen.
>>> Liebe wächst und vergeht wieder.
>>>
>>> Männer tun nicht, was sie tun sollten. Herzen brechen. Eltern sterben.
>>> Kollegen denken nicht mehr daran, dass man bei ihnen noch etwas gut hat.
>>>
>>> Karrieren gehen zu Ende.
>>>
>>> JEDOCH ........
>>>
>>> Schwestern sind immer da, egal wie viel Zeit und wie viele Kilometer
>>> uns von ihnen trennen. Eine Freundin ist nie so weit weg, dass sie
>>> nicht für Dich da sein könnte.
>>>
>>> Wenn Du durch einen jener einsamen Abgründe hindurch musst, und zwar
>>> ganz alleine, dann stehen die Frauen Deines Lebens oben am Rande des
>>> Abgrunds und feuern Dich an und ermuntern Dich, beten für Dich,
>>> ziehen für Dich, setzen sich für Dich ein und erwarten Dich mit
>>> offenen Armen am Ausgang des Abgrunds.
>>>
>>> Manchmal sind sie sogar bereit, die Regeln zu brechen und neben Dir
>>> herzugehen ... oder zu Dir zu eilen und Dich aus dem Abgrund
>>> herauszuholen.
>>>
>>> Freundinnen, Töchter, Enkelinnen, Schwiegertöchter, Schwestern,
>>> Schwägerinnen, Mütter, Großmütter, Tanten, Nichten, Kusinen und
>>> andere weibliche Familienmitglieder, sie alle machen unser Leben
>glücklicher!
>>>
>>> Die Welt würde anders aussehen, wenn es die Frauen nicht gäbe – und
>>> auch ich wäre ohne sie nicht die gleiche! Wenn man anfängt, sich in
>>> dieses Abenteuer namens Frausein zu stürzen, hat man keinen blassen
>>> Schimmer davon, welche unglaublichen Freuden oder auch Leiden einen
>>> erwarten. Auch weiß man nicht, wie sehr Frauen einander brauchen.
>>>
>>> Und wir brauchen einander immer noch - jeden Tag aufs Neue.
>>>
>>>
>>>
>>> Leite diesen Text weiter an alle Frauen, die dazu beigetragen haben,
>>> Deinem Leben Sinn zu geben. Ich habe das gerade getan.
>>>
>>> Um es kurz zu machen:
>>>
>>> Es gibt mehr als zwanzig Engel auf dieser Welt. Zehn davon schlafen
>>> friedlich auf Wolken. Neun spielen. Und einer von ihnen liest gerade
>>> seine e-Mails.
>>>

Montag, 7. November 2011

Wenn man keine Erwartungen hat, wird man auch nicht enttäuscht,

das hört sich so negativ an, ist es aber gar nicht. Nach fast 3 Wochen mit einer Erkältung bei schönstem Herbstwetter in der Bude Rumkrabbelei, wollte ich mich ein bißchen belohnen. Ölreste vor dem Verfallsdatum retten, Pö's die ihre besten Zeiten  hinter sich hatten entsorgen, Blautöne testen und mich mit einer netten Seifelei für die neue Arbeitswoche (auch Hamsterrad genannt) stärken.
Große Erwartungen hatte ich wie schon gesagt nicht, also konnte auch nichts schiefgehen.
Mein Göga nutzte den zunehmenden Mond bzw. die Schweinesonne und verschwand im Wald und ich rührte in den Töpfen.

Seebrise
alle Reste in einem Topf
7% Babassu
7% Palm
4,5 % Schweinchen
16,5 % Kokos
3% Rizinus
13% Reiskeim
20% Rindertalg
9% Maiskeim
20% Raps

Die unterste Schicht mit Pigment grün-blau und Ultramarinblau dazu PÖ "Pinetree", das riecht im ersten Moment wie "Wick Vaporub" (hatte meine Mutter immer im Hause)
Die nächste Schicht mit Ultamarinblau und PÖ "Exotic Seawind",
dann kam flüssiges Hellblau von GF und noch einmal "Exotic Seawind".
Die weiße Schicht ist ungefärbt und unbeduftet mit Würfelchen von anderen Seifen.
Weil es ja sch...egal war, ließ sie sich nach 16 Stunden und einer schönen Gelphase ohne Gemurre oder Drohen problemlos ausformen.
Eigentlich sollte sie "Beluga shipping" heißen, der Name stand vor dem Rezept, das ist ein Familieninterner Witz und sicher auch nur in Norddeutschland zu erklären, deshalb lasse ich es auch lieber. Aber diese seltsame PÖmischung hat tatsächlich so etwas von Seeluft, da stand der Name "Seebrise" dann schnell fest. "Exotic Seawind" hat mich früher schon sehr geärgert und beim Ringelnatzgedichteschieber bzw. der Übungsseife davor fast zur Verzweiflung gebracht, dieses mal natürlich nicht, alles lief und Keiner hat gezickt.
Bei der letzten Schieberseife "Weihnachtslieder" hatte ich Schweißausbüche, dass ich nicht wusste -Klimakterium- oder einfach nur Stress. Jetzt lief alles wie am Schnürchen, es kam ja nicht drauf an,
mit dieser Einstellung sollte ich in Zukunft immer Sieden, dann klappt es vielleicht auch bei mir Swirllegastheniker mit anderen Techniken.

Ganz unnütz war der erzwungene Aufenthalt in der warmen Stube aber doch nicht. Ich NSF habe ich Filzwolle ertauscht und jetzt gleich verarbeitet.

Beim Fädenvernähen fiel mir meine Knopfkiste in die Hände






Andrea