Seifeln, Spinnen, Färben, Stricken, Fotographieren, Kochen.....der Tag hat leider nur 24 Stunden

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Seifeln, Spinnen, Färben, Stricken, Fotographieren, Kochen.....der Tag hat leider nur 24 Stunden

Mittwoch, 27. Juli 2011

Minimalistisch

Im Moment mag ich schlichte Seifen in rustikaler Optik sehr gern, es könnte natürlich auch daran liegen, dass ich für zarte Marmorierungen zu grobmotorisch bin ( aber ich arbeite daran, "Learning by Doing" ).

Olibaba ÜF 8% mit 10% indischer Wascherde

Olive 60 %, Babassu 20%, etwas Raps, Rizinus und Stearin

Beduftet mit Sanddorn und Vanille Pö


Meine erste Soleseife

Kräutersole 7% mit frischem Salbei und Oreganum, sowie 10% Wascherde mediterran
Soyaöl 30%, Palm, Kokos, Raps und Rizinusöl,
Salz und 10% Soyacreme,
beduftet mit PÖ Herb ex, Basilikum Limette 
und ÄÖ Salbei


Andrea


 


Thüringer Mett

ich schule jetzt um und fertige Deko für Fleischereifachbetriebe

eine Zierde für das Schlachterschaufenster
 
Das hatte ich mir anders gedacht , eine gelungene Resteverwertung sollte es werden. Eine Seife aus meiner Anfangszeit, deren Hauptqualifikation der hohe Kakaobutteranteil war, wurde hübsch geraspelt und in einem ausgleichenden Seifenleim versenkt. Die Farbe Amaranth hatte ich mir anders vorgestellt oder zu niedrig dosiert.
Der Duft hat allerdings schon Liebhaber gefunden. 2/3 PÖ Kirschgarten und 1/3 PO Soft Caschmir silk das duftet überraschend angenehm.



Andrea

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ausflug in den Zoo



Fast jedes Jahr bin ich mit meinen beiden Neffen in einen Tierpark gefahren, letztes Jahr fiel es verletzungsbedingt aus. Einer der beiden hatte sich erst das rechte und dann das linke Bein gebrochen und dann war das Jahr und die Ferienzeit auch schon vorbei.
Vor zwei Jahren meinte der Ältere (jetzt 13,5 Jahre) noch: "Andrea, wir wollen jedes Jahr mit dir fahren, aber wer weiß wie lange du das in deinem Alter noch kannst!"

Keine Ahnung die Jugend, auch der Herbst kann noch schöne Tage haben!
 
Kennt ihr das Buch:" Und plötzlich sind sie 13!", dieses Jahr machte er einen Rückzieher. Gegen einen mutter-und bruderfreien Tag am Computer komme ich nicht an.
Also sind Lasse (inszwischen 12), meine Schwester und ich allein  in den Zoo Hannover gefahren.
Den kann ich als Ausflugsziel wirklich empfehlen, eine wunderschöne Anlage und viele, viele interessante Tiere.

Mir haben die Elefanten am besten gefallen, zur Zeit sind 5 junge Elefanten zu bestaunen. Lasse bekam dann am nächsten Tag gleiche eine entsprechende Geburtstagskarte. Für ihn war es ja auch nicht einfach mit zwei
älteren Damen durch den Zoo zu laufen.


wahre Schönheit erkennt man auch von hinten




Andrea

Mittwoch, 6. Juli 2011

Töpfereien

Im Frühjahr hat mich meine liebe Freundin Ingrid dazu überredet mit ihr einenTöpferkurs bei der VHS zu belegen. Ich hatte noch nie, nicht einmal in der Schulzeit mit Ton gewerkelt und war doch sehr gespannt. Nun ja, entdeckt werde ich dort sicher nicht mehr und Stricken oder Seife sieden fällt mir sehr, sehr viel leichter.
Aber es hat viel Spaß gemacht in einer netten Gruppe (lauter Frauen zwischen 28 und 64 Jahren) zu töpfern. Die Stimmung in der Gruppe war fröhlich und die Leiterin hat mit viel Geschick "jeden dort abgeholt, wo er/sie steht".
Mir gefällt das meiste von dem was dort entstanden ist und in meinen doch etwas wilden Garten passt es. Ich bringe meinen Göga oft zur Verzweiflung, weil meine Reihen im Garten trotz Richtschnur immer einen Bogen haben oder einen kleinen "Schißlaweng" am Ende.Bei mir ist keine Buchsbaumreihe richtig gerade.
Im Plattdeutschen sagt man doch "Bäten scheep, hätt Gott lev".
Ich möchte euch meine Werke gern zeigen



Mein Vogelhäuschen wartet noch auf den richtigen Platz

Zwergen- oder Elfenmützchen

Eigentlich sollte es eine Schale werden, aber die Rückseite gefällt  mir besser
Diese Schnecken kann ich im Garten dulden.



Andrea

  

Montag, 4. Juli 2011

Mein Garten einmal mit anderen Augen gesehen

Ich genieße immer die Gartenrundgänge auf anderen Blogs, es ist immer wieder ein Genuß und oft auch erheiternd und tröstend, dass andere die gleichen oder ähnliche Probleme mit ihren Gartenschätzchen und mehr oder weniger erwünschten tierischen Mitnutzern haben.
Am vorletzten Wochenende war eine meiner erwachsenen Töchter zuhause und hat einen Streifzug durch den Garten gemacht. Die Fotos hat sie mir ganz lieb auch auf meinen Computer gezogen und ich möchte euch gern  zu einem ganz kleinen Rundgang mitnehmen.
Wenn ihr hier vor der Pforte steht geht es los
laut meiner Tochter kann man es mit den Farben von Monet auch übertreiben, aber die schwarze Luzie gleicht es doch wieder aus
Hostas kann man nie genug haben

Clematis natürlich auch nicht, denn unsere Gärten haben nur nach oben keine Beschränkung
unser alter Deutsch Drahthaar Bosse, der mit seinen 14 Jahren die Kirschen für sich entdeckt hat
Auf dem obigen Bild sind Raupen zu sehen, die ich bisher noch nie beobachten konnte. Das ist schon die zweite neue Raupen- bzw. Schmetterlingsart, die in diesem Jahr das erste Mal bei uns zu sehen war.
Im Frühling verspeiste die Raupe des Schönbären meine Vergissmeinnicht und inszwischen habe ich schon einige Schönbären im Garten beobachtet, sie gehören zu den Nachtfaltern, sind aber auch am Tage zu sehen.
Oben die nett gelb-schwarz geringelte Raupe ernährt sich vorwiegend vom Jakobskreuzkraut (Senecio jacobea) und im Gegensatz zu Pferden und Rindern etc. macht es ihr nichts aus. Für alle die es noch nicht wissen, dass Jakobskreuzkraut ist egal ob frisch oder im Heu tödlich giftig.
Dem Blutbären (wegen der hübschen Farbe) aus der Familie der Bärenspinner ist das egal, er kann das Gift neutralisieren.


Andrea