Seifeln, Spinnen, Färben, Stricken, Fotographieren, Kochen.....der Tag hat leider nur 24 Stunden

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Dienstag, 31. Mai 2011

Die Wüste erwacht zum Leben

so kommt es mir jedenfalls vor, seit 3 Stunden regnet es bei uns endlich einmal mehr als nur ein paar Tröpfchen. Ich hatte schon Angst aus meinem Phlox würde Tabak werden. Hoffentlich regnet es bis morgen früh so weiter und hoffentlich erwachen jetzt nicht alle Schnecken und stürzen sich auf die Hostas. Gartentucken sind wie Seifensieder, nie ganz zufrieden.  






Montag, 23. Mai 2011

Rhabarberkuss

Ich habe schon lange nichts von mir hören lassen, die Arbeit hat mir wenig Zeit gelassen und jede freie Minute musste ich für den Garten nutzen. Kennt ihr das auch, je weniger Zeit man hat um so schneller wächst das Un(wild)kraut, das muss eine uralte Bauernregel sein, so wie " ein Jahr Saat- sieben Jahre Plag ".
Am Anfang des Monats habe ich eine Seife gesiedet, die ich euch vorstellen möchte ehe die Rhabarbersaison vorbei ist. Das PÖ  "Erdbeer-Rhabarber" ist für mich ganz authentisch, mit geschlossenen Augen könnte man reinbeißen.

Rhabarberkuss

ein gepimptes 25er Rezept mit Kokos, Schmalz, Soya und Rapsöl, dazu etwas Sonnenblume, Rizinus und Bienenwachs

Gefärbt hatte ich mit gelber und roter Tonerde, ÜF 7%
und weil das Appetit macht, gab es gleich noch eine Rhabarbercreme dazu

jeder Löffel hunderte von Kalorien , aber sie sind es wert
Wenn ihr es ausprobieren möchtet das Rezept

250 g Rhabarber (rot)
1/4 l Weißwein oder Apfelsaft
mit 3 Eßl. Zitronensaft und 100g Zucker und etwas Zitronenmelisse aufkochen
und ein paar Minuten köcheln lassen
4 Blatt rote und 2 weiße Gelantine einweichen
den Rhabarber sorgfältig pürieren ( nicht den Pü-stab aus der Seifenküche nehmen *g*)
die Gelantine im heißen Püree auflösen
5 Eigelb mit 25g Zucker und 3Eßl. heißem Wasser cremig aufschlagen
das Püree vorsichtig unterrühren und kalt stellen
sobald es geliert 1/4 l geschlagene Sahne unterheben und weiter kalt stellen.

das mögen übrigens auch Menschen , die sonst keinen Rhabarber essen!



Andrea


Da ich dafür nicht so sehr viel Zitronenmelisse brauche und sie in meinem Garten wächst wie Unkraut, habe ich heute vier Hände voll in einer Zitronenmelissenseife versenkt. 

Dienstag, 3. Mai 2011

Olivia

Vor Wochen hatte ich schon Patchouliblätter in Olivenöl eingelegt und dann im Keller vergessen, jetzt ist mir das Glas wieder in die Hände gefallen.Inspiriert von den Farben der "Auenland"Seife von Seifenbrise, die mir so gut gefiel, wollte ich endlich einmal das Lumi-green testen.
Palmolive hätte als Name auch gut gepasst, aber der ist wohl geschützt und steht nicht zur Verfügung.

70% Olive + 30% Palmkernöl   ÜF 8%

gefärbt mit Pigment Blau-grün und Lumi-green
Eine Teil der eingelegten Patchouliblätter wurde mitverseift. Mit Unterstützung einer Wärmflasche hat auch die einzelne Dame gegelt.
beduftet mit PÖ Chevrefeuille
ÄÖ Patchouli + Blutorange


und jetzt gehe ich zum Töpfern, ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend

Andrea