Heute ist Gustav schon drei Tage bei uns und es kommt mir vor, als wäre er schon immer da gewesen.
Aber ich fange mal am Anfang an mit meiner Erzählung.
Wir haben ihn ja am Samstagmorgen abgeholt, gegen 10:30 waren wir da, haben einen Kaffee serviert bekommen, alle Hunde begrüßt und gestreichelt, alle Formalitäten erledigt und uns dann gegen 13:00 wieder auf den Heimweg gemacht. Luzie und Gustav haben sich gleich am Auto begrüßt und waren nicht grundsätzlich abgeneigt, aber auch nicht auf den ersten Blick begeistert. Ich habe hinten im Auto gesessen, ein Hund rechts und einer links von mir. Die ersten 15 Minuten hat Luzie gekläfft und Gustav zurückgejiffelt. Mir schwante Schreckliches, aber dann kehrte Ruhe ein. Nach einer Stunde musste Gustav spucken und konnte sich dann damit beschäftigt alles wieder aufzulecken. Um 15:30 waren wir endlich zuhause. Nach Haus- und Hofbesichtigung, Fressen und der Erledigung der Geschäfte kehrte bald Ruhe ein. Ich saß im Wohnzimmer auf dem Boden, rechts lag Luzie eine Pfote an meinem Oberschenkel, links Gustav mit seinem runden Mopspopo am anderen Oberschenkel; das nennt man Sicherung der Ressourcen, wo bei in diesem Fall wohl ich die Ressource bin.
Die Nacht war ruhig, die Hunde haben geschlafen und nur Herr Seifenpfote und ich mussten die Sanitäranlagen aufsuchen, wahrscheinlich haben unsere Hunde Blasen mit einem größeren Fassungsvermögen.
Am nächsten Morgen gab es viel zu entdecken.
| abgenagte Maiskolben |
| Federn |
Besuch hatte sich auch schon angekündigt. Das finden die Beiden toll. Gustav hat immer jemanden gefunden, der ihn streichelt und Luzie immer einen Ballwerfer. So stellen sie sich wahrscheinlich das Hundeparadies vor.
Von so einem kleinen Hund sollte man es vielleicht nicht sagen,
Für Nichtmopskenner zur Info, entgegen ihrem Ruf sind kleine Möpse keine Schnarchnasen (jedenfalls wenn sie nicht schlafen ;o)), sondern im Gegenteil wilde Hummeln.
Andrea








